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Merkur Karlsruhe, Comenius

Von der Assistenz zur Werbungsleitung

Sie hat im Jahr 2006 ihre Ausbildung als Europasekretärin abgeschlossen. Nach einem einjährigen Praktikum begann sie als Assistenz bei Michelin, heute koordiniert sie die Michelin-Werbekampagnen für Deutschland, Österreich und die Schweiz.  Sie arbeitet viel mit internationalen Agenturen zusammen und ist auch selbst im Ausland unterwegs: „Die Basis dafür war durch die Ausbildung gegeben. Am Thema Sprachen kommt man nicht vorbei, bei uns sprechen wir eine Mischung aus Deutsch, Englisch und Französisch. Die Unternehmen werden immer globaler. Da muss man mehrere Sprachen können, BWL ist auch sehr wichtig. Die Ausbildung war der Türöffner für meine jetzige Position.“

Die schulische Ausbildung zum Europasekretariat lehrt innerhalb von zwei Jahren Englisch, Französisch und Spanisch als Fremdsprachen und Fächer wie Projektkompetenz und Büroorganisation. Die Themen Marketing und Business Studies werden auf Englisch unterrichtet, überwiegend von Muttersprachlern. Nach dem Abschluss ist ein einjähriges Aufbaustudium in Großbritannien möglich, das mit dem Bachelor abschließt. Sarah Tomasso ist sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für die Ausbildung: „Der Vorteil ist, dass wir in der Ausbildung sehr flexibel sind.  Die Fähigkeiten sind in ganz verschiedenen Berufsfeldern einsetzbar. Ich habe bei Michelin auch im Pressebereich und in der Messeorganisation gearbeitet.“

International tätige Firmen oder die öffentliche Verwaltung bieten zahlreiche Stellen an. Die Kombination aus Sprachen, organisatorischen Kompetenzen und kaufmännischem Wissen ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt – weltweit. Ehemalige Schülerinnen arbeiten heute in den deutschen Botschaften in St. Petersburg und in Lagos, Nigeria, wie die Lehrerin Dr. Conni Spallek berichtet: „Ich unterrichte schon seit 30 Jahren hier und immer gerne in dieser Klasse. Die Auszubildenden sind nett und sehr motiviert.“